Presseerklärungen

31.7.2008: Presseerklärung der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe in Sachen „Rauchverbot“
Die Krebsgesellschaft Mecklenburg Vorpommern e.V. fordert ein umfassendes und ausnahmsloses Rauchverbot in öffentlichen Räumen!

30.9.2007 Betrugsverdacht bei Herstellung von Zubereitungen von Krebsmitteln
Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern für Transparenz

12.6.2007 Stellungnahme und Redebeitrag der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. zum Entwurf eines Nichtraucherschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern (NichtRSchutzG M-V Drucksache 5/466)

Osterjazz gegen Krebs 12.4.2007, 19:00 Uhr

Presseerklärung der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern zur geplanten Veranstaltung zur "Germanischen Neuen Medizin" in Graal-Müritz 4.8.2006

Mail an das Aquadrom in Graal-Müritz - Protest gegen die Veranstaltung zur "Germanischen Neuen Medizin" am 4.8.2006 19:00 in Graal-Müritz

Aktion Selbstuntersuchung Brust (14.6.2002)

Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern fordert raucherfreie öffentliche Nahverkehrsmittel (1.11.2000)

Krebsinformationswoche 2001 vom 11. bis 21. Oktober 2001




Presseunterlagen Osterjazz gegen Krebs 2007

Osterjazz gegen Krebs
Ort: Lokschuppen, Stadthafen Rostock
      Der Lokschuppen liegt unmittelbar neben den Speicherhäusern
      etwa 100 m in Richtung Warnow-abwärts gegenüber dem Mönchentor

Die 10 Euro Eintritt kommen dem Kampf gegen den Krebs zugute
Im Eintritt enthalten ist die Stärkung an einem leckeren Buffet

Geplantes Programm (Einlass ab 18:30 Uhr):
19.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung: Prof. Dr. Mathias Freund und Jörg Krempien
19.15 Uhr Auftakt mit Njazz, Duo Klavier, Gesang, Schwerin
19.45 Uhr Vorstellung der Christian-Bernd-Stiftung, Frau Selck/Jörg Krempin
20.00 Uhr Gerald Handrick und Partnerin, Rostock
20.30 Uhr „Spender gesucht – Typosierung zugunsten Corven“ Vorstellung Herr Wagner (angefragt)
20.45 Uhr Jazz-Besteck, Rostock
21.15 Uhr Die Arbeit der Krebsgesellschaft M-V, Prof. Dr. Mathias Freund und Jörg Krempien
21.30 Uhr Jazz Cafè, Heidi Jantschik und Sebastian Sarfert

Pressemitteilung






Presseerklärung der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern zur geplanten Veranstaltung zur "Germanischen Neuen Medizin" in Graal-Müritz 4.8.2006

Am 4.8.2006 soll laut Meldung des Rostocker "Blitz" 30.7.2006, S. 12 in Graal-Müritz eine Veranstaltung mit Helmut Pilhar über die "fünf biologischen Naturgesetze" stattfinden.

Es handelt sich um einen Propagandavortrag für die "Germanische Neue Medizin" des G.R. Hamer. Es handelt sich die Verbreitung von Scharlatanerie der übelsten Sorte. Patienten wurde Schaden zugefügt, da sie auf Grundlage der Theorien von Hamer eine wirksame Behandlung ihrer Krebserkrankung ablehnten. Der Urheber der Theorien ist rechtskräftig verurteilt und es wurde ihm die Approbation als Arzt entzogen. Hamer verbreitet mit seinen Theorien antisemitische Inhalte.

Die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern protestiert aufs Schärfste gegen die Veranstaltung und schließt sich der Schlußfolgerung eines Gutachtens für die Deutsche Krebsgesellschaft vom 5.7.2005 voll und ganz an:

Bei der sog. „Germanischen Neuen Medizin“ von Herrn Hamer handelt es sich um ein in der Biographie und Träumen von Herrn Hamer begründetes Theorem ohne jede wissenschaftliche oder empirische Begründung. Im Gegenteil, nach heutigem Erkenntnisstand ist die zugrundeliegende Grundhypothese widerlegt. Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die „Germanische Neue Medizin“ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln – juristisch und auf dem Wege der Aufklärung – Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.
 
gez.
Prof. Dr. M. Freund
Vorsitzender der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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Zu Ihrer Information zitieren wir in der Folge einige Kernaussagen aus der Gutachterlichen Stellungnahme für die Deutsche Krebsgesellschaft zur „Germanischen Neuen Medizin (GNM)“, begründet von Dr. med. Ryke Geerd Hamer.

Bereits nach kurzer Lektüre der Texte von und über Herrn Hamer wird deutlich, dass es sich bei dem Konstrukt der „GNM“ um ein unhaltbares, abstruses, un- und pseudowissenschaftliches Gedankengebäude handelt. Dennoch ist es aufgrund der gefährlich ausgedehnten Verbreitung der Theorien über das Internet und leider mehrerer gut dokumentierter Todesfälle von Patienten, die ihm vertrauten, wichtig, sich damit auseinanderzusetzen.
...
Bundesweite Bekanntheit erlangte Herr Hamer 1995, als die an einem Wilms-Tumor erkrankte 6jährige Olivia Pilhar von ihren Eltern der schuldmedizinischen Behandlung durch Flucht ins Ausland entzogen wurde. Erst nach dem Entzug des Sorgerechts war eine erfolgreiche schulmedizinische Behandlung möglich. Leider sind auch eine Reihe von Fällen mit tödlichem Ausgang in Deutschland und Frankreich gut dokumentiert. Insbesondere im Fall des 25jährigen Sören Wechselbaum, der an Hodenkrebs erkrankt über ein Jahr Hamers Thesen vertraute, sind die tödlichen Folgen der Hamer´schen Theorie und des damit verbundenen Verzichts auf eine schulmedizinische Betreuung gut dokumentiert (http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/02118/04/ und Schreiben von Prof. em. Dr. med. hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.07.2004).
...
Mit Bescheid vom 08. April 1986 wurde Herrn Hamer durch die Bezirksregierung Koblenz die vom Land Hessen erteilte Approbation widerrufen. Eine von Herrn Hamer hiergegen erhobene Klage wurde vom Verwaltungsgericht Koblenz am 03.07.1989 abgewiesen, ebenso wurde die gegen dieses Urteil eingelegte Berufung am 21.12.1990 durch Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz zurückgewiesen.
...
Im Juni 2004 wurde Herr Hamer in Abwesenheit in Chambery, Frankreich wegen Betrugs und Komplizenschaft bei der illegalen Ausübung medizinischer Tätigkeit zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft starben mehrere Patienten, nachdem sie dem Rat zweier Anhängerinnen Hamers gefolgt waren. Am 09. September 2004 wurde Herr Hamer in Spanien aufgrund eines europäischen Haftbefehls verhaftet und in der Folge nach Frankreich ausgeliefert.

In den Schriften von Hamer tritt eine eindeutige antisemitische Haltung zutage. Ursprünglich wurde die Theorie von Herrn Hamer unter dem Begriff „Neue Medizin“ verbreitet. Neuerdings wurde eine begriffliche Veränderung in „Germanische Neue Medizin“ vorgenommen. Zur Begründung verweist Hamer in im Internet zugänglichen E-Mails auf die stolze Tradition des germanischen Volkes der Dichter und Denker, der Musiker und Entdecker, aus dem Dr. Hamer stamme. Auch wolle er seinen Gegnern zuvorkommen, die „stehlen wie die Raben“, so dass am Ende „dieses wunderbare Göttergeschenk [die GNM] dann vielleicht jüdische Neue Medizin“ hieße.

Weiter führt Hamer aus: „Es ist doch so: Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig u. bösartig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren mit Chemo, Morphium....- die die Juden selbst aber seit 20 Jahren nicht mehr praktizieren.“ (www.AGPF.de/Hamer.htm).

(Den vollen Wortlaut des Gutachtens finden Sie unter http://www.krebsgesellschaft.de, Suchstichwort "Hamer" eingeben, eine Kopie haben wir zur leichteren Zugänglichkeit bei uns eingestellt.)




Mail an das Aquadrom in Graal-Müritz (http://www.aquadrom.net)

Rostock, den 2.8.2006

Sehr geehrte Damen und Herren!

Am 4.8.2006 um 19 Uhr wird laut einer Zeitungsmeldung in Ihren Räumen Helmut Pilhar einen Vortrag über die "fünf biologischen Naturgesetze" halten.

Es handelt sich um einen Propagandavortrag für die "Germanische Neue Medizin" des G.R. Hamer. Ich bin der Meinung, daß es sich dabei um die Propagierung einer Scharlatanerie der übelsten Sorte handelt. Patienten wurde Schaden zugefügt, da sie auf Grundlage der Theorien von Hamer eine wirksame Behandlung ihrer Krebserkrankung ablehnten. Der Urheber der Theorien ist rechtskräftig verurteilt und es wurde ihm die Approbation als Arzt entzogen. Hamer verbreitet mit seinen Theorien antisemitische Inhalte.

Bitte lesen Sie die Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft zu Hamer's Theorien. Sie finden sie unter http://www.krebsgesellschaft.de, Suchbegriff "Hamer" eintragen.

Ich bitte Sie dringend, die Veranstaltung abzusagen.

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Mathias Freund
Vorsitzender der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft
Abteilung Hämatologie und Onkologie
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin
Universität Rostock
Ernst-Heydemann-Str. 6

18055 Rostock

Tel. 0381 494 7420
Fax 0381 494 7422
e-mail: mathias.freund@med.uni-rostock.de
Internet: http://www.krebsgesellschaft-mv.de
 


Aktion Selbstuntersuchung Brust  Presseerklärung vom 14.6.2002

Brustkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 46.000 Frauen, davon sind 15.000 jünger als 60 Jahre. Im Alter zwischen 35 und 55 Jahren ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen! Schon heute werden 70 – 80% der Geschwülste von den Frauen selbst entdeckt. In zu vielen Fällen jedoch erst relativ spät. 
Um die Früherkennungsrate zu verbessern, die Frauen gezielt auf die Möglichkeiten zur eigenen Aktivität bei der Krebsvorsorge hinzuweisen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen wurde durch die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mitinitiiert die „Aktion Selbstuntersuchung Brust“ ins Leben gerufen. 
In ganz Mecklenburg-Vorpommern sollen Frauen in kleinen Gruppen die Brustselbst-untersuchung lernen. Neben der persönlichen Anleitung durch einen Arzt oder eine Ärztin kommen dabei Brustmodelle und ein Video zum Einsatz. Die Methode der Brustselbstuntersuchung wird dabei systematisch vermittelt. Die Erfahrung, wie sich Knoten in der Brust anfühlen, wird an Brustmodellen plastisch. An ihnen wird die Untersuchung der Brust geübt wird. Die Selbstuntersuchung der Brust soll für die Frauen zur selbstverständlichsten Sache der Welt werden. 
Neben der Krebsgesellschaft sind bei der „Aktion Selbstuntersuchung Brust“ der Berufsverband der Frauenärzte e.V., Landesverband Mecklenburg-Vorpommern sowie der Landesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs, Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen aktiv. Die „Aktion Selbstuntersuchung Brust“ wird am 15.6.2002 der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einer Auftaktveranstaltung am 19.6.2002 um 15.30 Uhr im Fridericianum Gymnasium, Goethestr. 74, Schwerin werden die ersten Untersuchungskurse begonnen. Anmeldungen zu den Kursen werden entgegengenommen bei: 

Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen
Anne-Frank-Str. 31
19061 Schwerin
Tel. 0385 392 4333
Fax 0385 392 2052 x
e-mail: info@kiss-schwerin.de
Internet: www.kiss-schwerin.de
Ansprechpartnerin: Silke Cajek
Selbsthilfekontaktstelle Rostock
Goerdelerstr. 50 (Reuterpassage)
18069 Rostock
Tel. 0381 490 4925
Fax 0381 490 4925
e-mail: info@selbsthilfe-rostock.de
Internet: www.selbsthilfe-rostock.de
Ansprechpartnerin: Ute Krammler

Kontaktstelle für Selbsthilfe am Gesundheitsamt Wismar      
Hinter dem Rathaus 15
23966 Wismar
Tel. 03841 515334
Fax 03841 515315
Ansprechpartnerin Renate Kernhoff

DRK-Selbsthilfekontaktstelle
R.-Bluhm-Str. 32
17033 Neubrandenburg
Tel. 0395 560 3955
Fax 0395 560 3929
e-mail: selbsthilfe@neubrandenburg.drk.de
Internet: www.neubrandenburg.drk.de
Ansprechpartnerin Anke Albrecht

Gesundheitsamt Greifswald
Stralsunder Str. 5-6
17489 Greifswald
Tel. 03834 522205
Fax 03834 522202
Ansprechpartnerin: Christina Schlosshauer



Die „Aktion Selbstuntersuchung Brust“ wird vom Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Darüber hinaus konnten bereits Krankenkassen für die Unterstützung gewonnen werden. Begleitend zur wurde ein Faltblatt erstellt, das über die Aktion informiert. Sponsoren erhalten auf dem Faltblatt die Gelegenheit sich mit einem eigenen Textblock im Zusammenhang mit der Aktion darzustellen.  Wir rufen Organisationen, Firmen und Einzelpersonen zur Unterstützung und aktiven Mitarbeit auf. Spenden Sie für de „Aktion Selbstuntersuchung Brust“! Unterstützen Sie die „Aktion Selbstuntersuchung Brust“ durch Übernahme der Finanzierung der Selbstuntersuchungskurse! 

Prof. Dr. M. Freund 
Vorsitzender der Krebsgesellschaft 
Mecklenburg-Vorpommern e.V. 


Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern fordert raucherfreie öffentliche Nahverkehrsmittel

Erklärung des Vorsitzenden vom 1.11.2000
Jährlich sterben in Mecklenburg-Vorpommern 4.500 Menschen an Krebs. Der Lungenkrebs ist an den Krebstodesfällen bei den Frauen mit fast 10% , bei den Männern mit 35% beteiligt. Die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern weist darauf hin, daß der Zusammenhang zwischen dem Rauchen und Krebs eindeutig bewiesen ist. Mehr als 90% Fälle an Lungenkrebs sind durch das Rauchen bedingt.
Die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern fordert die Träger der öffentlichen Nahverkehrsmittel auf, hier ein generelles Rauchverbot zu erlassen. 
Im Bereich des Flugverkehrs hat sich ein Rauchverbot bereits weitgehend durchgesetzt. Nicht nur innerdeutsche Flüge sondern auch Transatlantikflüge sind mittlerweile als Nichtraucherflüge ausgewiesen. In den USA besteht ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, insbesondere Flughäfen. 
Vor diesem Hintergrund sollte es möglich sein, auch ein generelles Rauchverbot in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen.
Neben dem präventiven Effekt des Rauchverbotes kann ein entsprechender Hinweis in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln einen Denkanstoß vermitteln und auf diese Art und Weise weiter wirksam sein.

Krebsinformationswoche 2001 vom 11. bis 21. Oktober 2001

Die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine  Krebsinformationswoche. Sie soll die Aufmerksamkeit auf das Problem des Krebses und die Probleme der Krebspatienten lenken. 
Jährlich sterben 4.500 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern an Krebs. Die Anzahl der Neuerkrankungen beläuft sich auf etwa 7.500 pro Jahr. Bei den Männern liegt der Lungenkrebs mit mehr als einem Drittel an der Spitze der Todesursachen, gefolgt von Dickdarmkrebs mit fast 10% und Magenkrebs mit 7%. Bei den Frauen werden mehr als 20% der Krebstodesfälle von Brustkrebs verursacht. Weitere 15% der Todesfälle gehen zu Lasten von Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Lungenkrebs (10%), Dickdarmkrebs (9%) und Magenkrebs (7%) sind weitere wichtige Todesursachen. 
Die Diagnose Krebs ist heute kein Schicksal mehr. Insbesondere in frühen Stadien eröffnen Operationen, teils in Kombination mit Strahlentherapie oder Chemotherapie sehr gute Heilungsraten. Aber auch bei fortgeschrittener Tumorerkrankung sind bei einigen Tumoren durch Medikamente und Bestrahlung Heilungen zu erzielen. Hier sind vor allem der Hoden-Krebs, Lymphknotenkrebs und Leukämie zu erwähnen. Mit der Entwicklung neuer Krebsmedikamente stehen wir heute vor einem Umbruch der Krebsmedizin. Es ist zu erwarten, daß in den kommenden Jahren neue Behandlungsverfahren mehr Tumorerkrankungen heilbar oder zumindest sehr langfristig günstig beeinflußbar werden lassen. 
Im Rahmen der Krebsinformationswoche werden an verschiedenen Orten des Landes Veranstaltungen und Informationskampagnen stattfinden: 
11.10.2001 - 12.10.2001 in Stralsund: VII. Weiterbildung für Schwestern und Pfleger in der Krebskrankenpflege in Mecklenburg/Vorpommern 2001. Veranstaltungsort: Dorinth-Hotel. (Anmeldung erforderlich)
13.10.2001: 6. Greifswalder Patientenveranstaltung veranstaltet vom Tumorzentrum Vorpommern e.V. gemeinsam mit dem Mammazentrum Greifswald 
10:00 bis 12:00 Uhr Tag der Offenen Tür in der Klinik für Strahlentherapie
12:00 bis 13:00 Uhr Imbiss Univesitäts Frauenklinik
13:00 bis 15:00 Uhr Vorträge im Hörsaal der Universitätsfrauenklinik
16.10.2001: Informationsveranstaltung für Patienten im Klinik Neubrandenburg
16:00 Vortrag "Ein Jahr Mammazentrum am Onkologischen Schwerpunktkrankenhaus Neubrandenburg, OA Dr. med. Silz, Frauenklinik NB, Klinikum Neubrandenburg, Schulungsraum Haus 7, Ebene 1
17.10.2001: Patienteninformationstag in Rostock; Ort: Hörsaal Physikalisches Institut Universitätsplatz 3, Zeit: 15:00 bis 18:00 Uhr 
19.10.2001: Pressefrühstück zum Abschluss der Krebsinformationswoche im Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin: 
11:00 Uhr, Raum 160A im Sozialministerium, Werderstr. 124, 19055 Schwerin
19. bis 21.10.2001: 2. Kühlungsborner Kommunikations Kurs: 
Schwierige Gespräche in Klinik und Praxis (Anmeldung erforderlich)

Weitere Themen werden von der Krebsgesellschaft in folgenden Presseerklärungen und Verlautbarungen angesprochen werden. 
gezeichnet: Prof. Dr. Mathias Freund, Vorsitzender