Sun Pass - Hautkrebsprävention

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Präventionsprojekt SunPass – gesunder Sonnenspaß für Kinder

Zu viel Sonne im Kindesalter gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung des schwarzen Hautkrebses. Die Präventionskampagne der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF) setzt deshalb schon bei den Jüngsten an. In den Sonnenschutz-Kindergärten, die am Projekt teilnehmen, lernen die Kinder spielerisch, sich wirksam vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

​Der Ablauf:

Zunächst werden die Erzieherinnen und Erzieher von Kitas und Horteinrichtungen sowie die Eltern hinsichtlich der Beachtung und Einhaltung entsprechender Sonnenschutzmaßnahmen geschult und erhalten Informationsmaterialien, die innerhalb der Kollegen- und Elternschaft weitergegeben werden können und sollen. Sie erhalten aber auch Anregungen und Materialien, um den Kindern das Thema spielerisch nahe zu bringen.

Im zweiten Schritt erfolgt dann eine Begutachtung der Einrichtung, bei der geschaut wird, ob die Maßnahmen in der Einrichtung auch entsprechend umgesetzt werden (ausreichend Spielplätze im Schatten, evtl. Anbringung von Sonnensegeln etc). Entsprechen die Bedingungen den Anforderungen, wird der Kita oder Horteinrichtung das Zertifikat „Sonnenschutzkindergarten“ verliehen, mit dem dann natürlich auch öffentlich geworben werden kann.

In regelmäßigen Abständen erfolgt anschließend eine Überprüfung der Bedingungen.

Wie wichtig das Projekt ist, beweisen die Zahlen: laut einer Umfrage der ESCF hatte bereits jedes fünfte Kind im Kindergartenalter ein bis fünf Sonnenbrände. Da die Hautentwicklung in diesem Alter noch nicht abgeschlossen ist, reagieren die Hautzellen wesentlich empfindlicher auf das schädigende UV-Licht der Sonne als Hautzellen von Erwachsenen. Der effektive Schutz vor zu viel Sonne ist also gerade bei den Kleinsten ein Muss.

Start der Präventionskampagne "SunPass" in Schwerin

Am 28. Juni 2017 lud die Krebsgesellschaft M-V Erzieherinnen und Erzieher aus den Schweriner Kitas und Horteinrichtungen zur Schulungsveranstaltung ein. Vermittelt wurden Maßnahmen zur Beachtung und Einhaltung des Sonnenschutzes. Insgesamt 13 Erzieherinnen aus zehn verschiedenen Kitas aus Schwerin, Retgendorf und Ludwigslust nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, aber auch praxisrelevante Fragen zu stellen.

Geplant ist, das Projekt künftig auf ganz Mecklenburg-Vorpommern auszuweiten.